Intern rechnet die MKU1 bei
den arithmetischen Grundoperationen und der Quadratwurzel mit
acht Stellen Genauigkeit. Im forensischen Test versagt sie aber und
liefert
das Ergebnis 0, weil sie schon für cos(sin(9)) den Wert 1
ausrechnet.
Tatsächlich werden die Winkel- sowie Logarithmus- und
Exponentialfunktionen nur auf fünf Stellen genau berechnet. Die
Konstante π ist trotzdem mit acht Stellen gespeichert.
Dafür hat die Elektronika MKU1 zwei Funktionen, die man sonst eher
selten antrifft:
Die
mit einem Dreieck beschriftete Taste berechnet eine 2x2-Determinante.
Um die Determinante
auszurechnen, also die Größe a*d-b*c, tippt man "a ( b ( c (
d" und dann die Determinantentaste.
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Die
Taste x1,2 löst eine quadratische
Gleichung. Um die Lösungen von
ax2 + bx +c = 0
zu ermitteln, tippt man
"a ( b ( c" und kann dann durch wiederholtes Drücken der Taste x1,2
zwischen den beiden Lösungen wechseln. Wenn es keine relle
Lösung gibt, wird "- -------" angezeigt.
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Auch die Klammerfunktion mit bis zu drei Verschachtelungen ist
erklärungsbedürftig: Man darf geklammerte Ausdrücke
nicht mit "="
beenden, sondern muß die Klammern erst einzeln mit ")" wieder
schließen
- wie es auf dem Papier steht. Um 1+(2*2) auszurechnen, darf man z.B.
nicht "1 + ( 2 * 2 =" tippen, das ergibt nämlich 4, sondern "1 + (
2 *
2 ) =".