Die MK 56 entspricht technisch
dem Taschenrechner Elektronika B3-34.
Was die Bedienung angeht, kann man daher auf die Beschreibung von
Sergei Frolov verweisen.
Die MK 56 rechnet mit acht Stellen und zweistelligem Exponenten und
liefert im Calculator Forensics Test ebenso wie ihre Verwandten B3-34,
MK-52, MK-54 und MK-61 den Wert 9.0881454. Für diese (und viele
weitere) Elektronika-Rechner steht mit
Calculators 3000 ein netter
Emulator zur Verfügung (bislang leider nur für Windows).
Bemerkenswert ist zunächst die Tatsache, daß diese Rechner
mit UPN-Logik arbeiten. Die Taste B^ dient als Eingabetaste. Um 2
8
auszurechnen, tippt man z.B. "2" "B^" "8" "F" "x
y" und
erhält 63,999987.
Wichtiger ist natürlich die Programmierbarkeit. Die MK 56 hat
einen Programmspeicher von 98 Schritten und erlaubt bedingte
Sprünge sowie bis zu fünf Unterprogrammebenen. In Verbindung
mit 14 Speichern (0,...,9,a,b,c,d), von denen bis zu vier als
Schleifenvariable
benutzbar sind, kann man damit schon einiges anstellen.
Das Modell von 1981 hat links eine Anzeigestelle mit einem dicken
Punkt, einem Minuszeichen "-" und den Zeichen "I" und "II". Die MK 56
von 1990 hingegen hat hier die Zeichen "M", "-" und "E".
Das Minuszeichen wird nicht benutzt, weil es in der nächsten
Segmentstelle angezeigt wird. Fehler zeigt die MK 56 durch den Text
"Error" an, wobei der Buchstabe "r" aus den beiden passenden
Anzeigesegmenten gebildet wird. Da Speicherbelegungen gar nicht
angezeigt werden (das wäre bei 14 Speichern auch schwierig), wird
diese linke Zeichenstelle daher beim 90er-Modell überhaupt nicht
verwendet. Beim 81er-Modell hingegen hat sie eine Aufgabe. Die MK 56
hat
nämlich einen Schalter mit drei Einstellungen für die Basis
der
trigonometrischen Funktionen. Beim 81er-Modell wird seine Stellung in
der bewußten Anzeigestelle wiedergegeben:
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links
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mittel
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rechts
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Beschriftung
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Г (G) |
Р (R) |
ГРД (GRD)
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Kreisumfang
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360°
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2π |
400°
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Anzeige beim 81er-Modell
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Punkt
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"I"
|
keine
Anzeige
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