| Modell |
1969/70 |
1970/71 |
1972 |
| Procal 412 |
2600 DM |
1990 DM |
1080 DM |
| Procal 514 |
3600 DM |
2990 DM |
1690 DM |
| Procal 614 |
3780 DM |
3450 DM |
| Bei der
Umwandlung des Brother-Rechners in eine Kling-Maschine hat man keine
großen Umstände gemacht: Der Schriftzug Brother neben der
Tastatur wurde einfach mit einem Schild Kling überklebt. |
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Auch die Bedienungsanleitung
(hier zum Modell 412) wurde von Brother in Japan gedruckt und der
Schriftzug Brother
auf plumpe Weise durch Kling
überklebt. Der auf
dem Titelblatt zu sehende Rechner hat ein Brother-Schild, das der im
Inneren der Bedienungsanleitung abgebildeten Maschine
merkwürdigerweise fehlt.
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Der Procal 514 hat 14
Nixieröhren, links davon eine Vorzeichen- und
Fehleranzeige und oberhalb der Tastatur eine sehr helle Lampe für
den
Speicher. Links von dieser befindet sich ein Rad zur Wahl von 0, 2, 4,
6 oder 8
Nachkommastellen.
An der Tastatur fallen neben der Tatsache, daß sie einen äußerst soliden Eindruck macht, zwei Dinge auf:
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Kommen wir zu den Innerenein.
Dies ist die Tastatureinheit mit der Speicherlampe und dem
Dezimalstellenrad.
Die Unterseite, wo sich die Magnetkontakte befinden, wird durch eine Plexiglasscheibe geschützt. Die Tastaturplatine hat die Bezeichnung BP-336-1. |
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Jetzt
zur Elektronik. Vorne im Gehäuse, unter der Tastatur, befindet
sich das Netzteil. Links sitzt der Transformator - deswegen die
Lüftungsschlitze links von der Tastatur. Die Logik ist auf vier unterschiedlich großen Platinen untergebracht, die terassenartig angeordnet und über die Rechnerrückwand miteinander verbunden sind. Die kleinste Platine (mit den Anzeigeöhren) ist ganz oben, die größte ganz unten- In der Bodenwanne sieht man eine große rechteckige Vertiefung. Diese Aussparung ist für das Speichermodul, das an der Unterseite der untersten Platine angebracht ist (siehe später). |
| Die vier
Platinen des Procal 514 enthalten eine Unmenge von integrierten
Schaltkreisen,
allesamt von Mitsubishi. Die oberste Platine heißt BP-334-3. Hier sind die 14 Nixieröhren CD79 untergebracht, und man darf wohl annehmen, daß die 14 integrierten Schaltkreise M5946 der Ansteuerung dieser Röhren dienen. Die nächsten beiden Platinen (BP-333-2 und BP-332-2) sind vermutlich für's Rechnen da. Die unterste Platine nennt sich BP-331-4 und ist wohl für die Takterzeugung, die Tastaturabfrage und den Speicher zuständig. An ihrer Unterseite sitzt ein vernieteter Blechkasten mit der Aufschrift NEC 46A. Darin versteckt sich ein Laufzeitspeicher. |
| www.oldcalculatormuseum.com | Der Brother Calther 412 von Rick
Bensene. Er scheint mit dem Procal 412 übereinzustimmen. |
| www.vintagecalculators.com |
Der Brother Calther 412 von
Nigel Tout. |
| Rechenkasten Verschiedene | Markus Sigg, letzte Änderung: 20.8.2004, Historie |