![]() |
Schauen
wir zuerst das Ladegerät genauer an. Das ist einfach nur ein
Netzteil, das 12V Gleichspannung liefert, in einem zum Micro Compet
passenden Gehäuse. Innen gibt es nicht viel zu sehen: Eine Betriebslampe (rechts vorne) und eine Platine mit Netzteilelektronik, unter der sich auch der Transformator versteckt. |
Am
Rechner selbst fallen sofort noch drei Besonderheiten auf:
|
![]() ![]() |
| Der
Grobaufbau des Rechners: Hinten eine Einheit mit den Batterien und der
Ladeelektronik, davor eine Buchsenleiste, in der die Anzeigeplatine und
die Hauptplatine stecken. Die Tastatureinheit ist an die obere
Gehäusehälfte geschraubt. Wer genau hinsieht, wird die
Magnetschalter finden. |
| Zur
Spannungsversorgung: Im hinteren Drittel des Gehäuses sitzen sechs
Nickel-Cadmium-Batterien und darüber eine Platine mit
Ladeelektronik. Während der Rest des Rechners ja sehr schön aufgebaut ist und vor allem Anzeige- und Hauptplatine wahre Schmuckstücke darstellen, herrscht in der Spannungsversorgungseinheit ein furchtbarer Kabelverhau. Man kann das Zeug gar nicht ordentlich fotografieren. Ursprünglich wurde vielleicht nur an eine Netzversorgung gedacht, wie im QT-8D, wo hinten das sauber aufgebaute Netzteil sitzt, und daraus dann der QT-8B abgeleitet, indem man in den gleichen Platz die Batterien und die zugehörige Elektronik gestopft hat. Das Ergebnis überzeugt nicht. Zum Beispiel kommen auf der linken Seite der Einheit fünf Kabel heraus, die dann umständlich untenherum zur Buchsenleiste geführt werden. Die Gefahr, diese Kabel beim Zusammensetzen des Rechners zu quetschen, ist groß. Immerhin: Die Batterien sind sogar nach so langer Zeit äußerlich noch in einwandfreiem Zustand. Natürlich halten sie trotzdem kaum noch Ladung. |
| Vor der
Spannungsversorgung sitzt eine doppelte Buchsenleiste. Im
oberen Fach steckt die Anzeigeplatine, im unteren die Logikplatine. Die
linke Hälfte verbindet einfach die entsprechenden Kontakte der
beiden Platinen, die rechte Hälfte verbindet die Logikplatine mit
der Tastatur. Ferner laufen fünf Kabel zur Tastatur. |
| Die
Anzeigeeinheit: Ein niedliches Teil. Neun Röhren von itron, und
zwar acht Ziffernröhren DG10B und eine Röhre SP10 mit einem
kleinen
runden Kreis, der nicht benutzt wird, und einem Minuszeichen. |
![]() |
Schließlich
die Hauptplatine mit Tastatur- und Rechenlogik, die im wesentlichen in
vier integrierten Schaltkreisen von Rockwell untergebracht sind:
|
|
| www.vintagecalculators.com |
Der QT-8B von Nigel Tout mit
AC2266/AU2276. Hier werden auch die Funktionen der einzelnen
integrierten Schaltkreise erklärt. |
| www.vintagecalculators.com | Der QT-8D von Nigel Tout mit AC2266/AU2276. |
| www.devidts.com |
Der QT-8D
von Serge Devidts mit AC2261/AU2271. |
| www.devidts.com | Der Facit 1115 von Serge
Devidts mit AC2261/AU2271, ein Klon des QT-8D. |
| www.teclas.org |
Der QT-8D von Daniel Sanchez mit
AC2261/AU2271. |
| takasun-lookup.web.infoseek.co.jp/calculator |
Der QT-8D von Takaharu Yoshida
mit AC2261/AU2271C. |
| www.vintagecalculators.com |
Der EL-8
von Nigel Tout, das schon wesentlich handlichere Nachfolgemodell des
Micro Compet, und sein Klon, der Facit 1111. |
| Rechenkasten Verschiedene | Markus Sigg, letzte Änderung: 15.7.2005, Historie |