Von Triumph-Adler gibt es eine
Unzahl elektronischer Rechner, von den frühesten Anfängen bis
zur Gegenwart, die über all die Jahre ein charakteristisches
Äußeres bewahrt haben, obwohl sie von vermutlich
unterschiedlichen Herstellern in Asien gebaut wurden und werden. Vor
allem die Tastatur hat bei den TA-Geräten Adler eine
hohe Wiedererkennbarkeit. Rechenmaschinen von TA allein gäben
sicher ein
nettes Sammelgebiet für jemanden, der genug Zeit und Platz hat.
Hier beschränken wir auf den 1210, ein zwölfstelliges Modell
mit Speicher vom Anfang der 70er-Jahre mit einem originellem
Anzeigedeckel.
Der 1210 wurde (wie alle TA-Modelle damals) von der T-A
Vertriebs-GmbH sowohl unter dem Namen Triumph 1210 als auch unter dem
Namen Adler 1210 verkauft. Die entsprechende Variante ohne Speicher hat
den Namen Triumph 1200 bzw. Adler 1200. Die beiden sind 1970/71 mit
1980 DM bzw. 2480 DM und 1972 noch mit 1699 DM bzw. 2149 DM verzeichnet
(jeweils ohne Mwst.) und im darauffolgenden Jahr schon durch die
moderneren Modelle Triumph 1204 und Adler 1204 (695 DM) bzw. Triumph
1214 und Adler 1214 (895 DM) ersetzt worden. Vom 1210 gibt es aber
dennoch zwei Varianten, eine altertümliche mit 49 niedrig
integrierten Bausteinen
und eine modernere, die im wesentlichen mit neun höher
integrierten Schaltkreisen auskommt. Hier geht es vor allem um die
ältere Variante.
Gebaut wurde der TA 1210 übrigens von Omron. Von Omron selbst
wurde
er auf dem japanischen Markt unter dem Namen OMRON 1211 mit nur
geringen äußerlichen Unterschieden verkauft.
Der 1210 mißt etwa 29,5 * 21 * 7 cm (ist also ziemlich dick bzw.
hoch) und wiegt mit Netzkabel ordentliche 2750 g. Dennoch ist er ein
für die damalige Zeit vergleichsweise platzsparendes Gerät.