| Offensichtlich
sind diese Rechner Abkömmlinge der Reihe ETR 20/21/22. Statt einer Panaplex- haben sie
eine Digitron-Anzeige, und die Tastenfarben sind nicht mehr so
wunderbar
schrill, wie man es anfangs der 70er hatte, aber das Gehäuse
ist geblieben. Allerdings ist der ETR 1031 fast ein Kilogramm leichter
als der ETR 21. Die Anzeige hat zwölf Stellen für die Ziffern und links eine Stelle für das Minuszeichen, die Speicherbelegungsanzeige und einen Kapazitätsüberlaufpfeil, der auch bei einer Division durch Null aufleuchtet. ![]() In der Bedienungsanleitung
ist übrigens ein ETR 1031 abgebildet, der andere Tastenfarben und
offensichtlich eine Panaplex-Anzeige (mit anderer Fehleranzeige) hat.
Entweder ist das ein Versehen, oder die frühen Modelle waren
tatsächlich so und damit noch näher am ETR 20/21/22. In der Tat ist die
Bedienungsanleitung von 1974, während der rechts abgebildete ETR
1031 frühestens 1976 gebaut wurde.
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Nach dem
Öffnen des Rechners erschrickt man zuerst: Huch, da fehlt ja die
Hauptplatine! Zwar sind die zugehörigen Schraubenlöcher
einschließlich Gewinde vorhanden (wie gesagt, das Gehäuse
wurde vom ETR 20/21/22 übernommen), aber unter der Tastatur
befindet sich tatsächlich: Nichts! Die gesamte Rechnerlogik sitzt
nämlich auf der Anzeigeplatine. Aber zunächst zur Tastatureinheit. Diese ist aufgebaut wie von vielen anderen ETR-Modellen gewohnt: Ein stabiler Plastikrahmen mit zwei Schiebern und Löchern für die Tasten. Jede Taste besteht aus Tastenkappe, Sprungfeder und einem weißen Plastikkörper, in dem ein Magnet sitzt, der den zugehörigen Magnetkontakt auf der Tastaturplatine (Bauteilnummer 2372380b) betätigt. Im ETR 1031 wurde genau der gleiche Tastaturrahmen benutzt wie im ETR 2034, nur ist die oberste Tasten-/Schieber-/Lämpchenreihe nicht bestückt. |
| Rechenkasten Walther ETR-Ausstellung |
Markus Sigg, letzte Änderung: 25.5.2003, Historie |