Walther ETR 1081

Der ETR 1081 von 1981 von 1976 entspricht funktionell dem etwa gleichzeitig auf den Markt gebrachten ETR 1031, benutzt auch wie jener noch Magnetschalter, hat aber schon das flache Gehäuse des ETR 1090 und ist auch innen einfacher aufgebaut. Er mißt 23 * 17 * 5 cm (L*B*H) und wiegt ohne Netzkabel etwa 860 g.

Dieser Rechner ist flach wie eine Flunder. Die Tastatur ist wie dennoch beim ETR 1031, es sind lediglich die Schiebeschalter an einer anderen Stelle untergebracht. Der Netzschalter ist nicht mehr wie bei früheren Modellen an der Gehäuseseite, sondern er sitzt neben der Tastatur.

ETR 1081 Seite

ETR 1081 Spannungsschalter vorne
ETR 1081

ETR 1081 Typenschild

Der ETR 1081 läßt sich an 220 wie an 110 Volt betreiben. Ein Umschalter hierfür ist an der Gehäuseunterseite zu finden. Dieser Schalter ist auf die Rechnerplatine gelötet, d.h. nicht wie bei älteren Modellen über Kabel mit ihr verbunden.
Die Tastatur liegt nur lose auf der Hauptplatine auf. Die Tasten bedienen Magnetschalter, die auf die Rechnerplatine gelötet sind. Wenngleich der ETR 1081 ein offenkundiger Versuch Walthers ist, durch Vereinfachung die Geräte preiswerter und somit konkurrenzfähiger zu machen (man beachte auch das einfach aufgebaute Netzteil sowie die unmittelbar auf die Platine gelöteten Schalter), wurde an dieser wichtigen Stelle also nicht gespart. Erst später ging Walther zu anderen Tastenmechanismen über.

ETR 1081 Tastatur

Der Rechnerschaltkreis ist ein Rockwell A4350CB, der gleiche wie im ETR 1031. Ansonsten enthält die Platine nur noch ein paar wenige passive Bauteile.
ETR 1081 Hauptplatine

Verweise:



Rechenkasten Walther ETR-Ausstellung
Markus Sigg, letzte Änderung: 18.2.2007, Historie