Walther ETR 2038

Der ETR 2038 ist, wie der ETR 2058, ein Abkömmling des ETR 2068. Gegenüber dem ETR 2058 fehlen ihm vor allem die Digitron-Anzeige und der Speicher. Er  wiegt ohne Netzkabel, Papier und Farbband 2620 g, mißt etwa  27 * 21 * 9 cm (L*B*H), verbraucht 35 Watt und ist umschaltbar für Betrieb an 110 oder 220 Volt.

Das Gehäuse ist das gleiche wie beim ETR 2058 und beim ETR 2068: Abnehmbarer Deckel über der Druckeinheit, die gleiche Papier- und Farbbandführung, Feinsicherungen und Umschalter für 110/220V-Betrieb an der Geräteunterseite. Die Ziffern ausgedruckter Zahlen werden wie beim ETR 2058 und beim ETR 2068 soweit möglich in Dreiergruppen angeordnet. Netzschalter und Netzbuchse sind wie beim ETR 2058.



ETR 2039 Typenschild

ETR 2038
ETR 2038 Tastatur
Auf der Tastatur fehlen gegenüber dem ETR 2058 der D-P/D-Schieber, die Delta-Taste und die Speichertasten.

Der rechte Tastenblock ist nur zweispaltig. Damit die Tastatur trotzdem gut zur Gehäusebreite paßt, sind die Tasten der linken Spalte des rechten Tastenblocks breiter ausgeführt als beim ETR 2058.
ETR 2358 innen
Der ETR 2038 ist - abgesehen von der fehlenden Digitron-Anzeige - innen wie der ETR 2058 und der ETR 2068 aufgebaut.

Das Druckwerk ist das wohlbekannte PD 17.

Die Tastatureinheit ist genau wie beim ETR 2058 - abgesehen davon, daß ein Schieber und ein paar Tasten fehlen und eine grüne Leuchtdiode als Betriebsanzeige zusätzlich vorhanden ist. Die Tastaturplatine hat die Bauteilnummer 2444046/b.

ETR 2038 Tastatureinheit

Auch das Netzteil ist wie beim ETR 2058 gebaut.
Die Hauptplatine hat die Bauteilnummer 2446367 und die Aufschrift ETR 2068. Sie ist tatsächlich die gleiche wie im ETR 2058 und im ETR 2068, und sie trägt auch den gleichen Rechnerschaltkreis Rockwell A7400EA und die gleichen Druckertreiberbausteine L202. Es fehlt aber der Rockwell 10934EC, woraus man natürlich schließen kann, daß dieser für die Ansteuerung der Digitron-Anzeige oder die Programmierbarkeit zuständig ist.

ETR 2038 Hauptplatine Nummer
ETR 2038 Hauptplatine

Verweise:


Rechenkasten Walther ETR-Ausstellung
Markus Sigg, letzte Änderung: 2.1.2004, Historie