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Die
beiden Maschinen fallen schon durch ihr hellschwarzes Gehäuse
auf -
sehr
elegant, richtige Hingucker. Auch die Tasten und Schieber sind in
schwarz und grau gehalten, ausgenommen die roten Löschtasten und
die Subtrahiertaste. Dem ETR 2046 fehlt die Spalte mit den fünf
Speichertasten. Zwei bzw. drei Leuchtdioden (rot, grün, gelb)
geben dem
Äußeren der Maschinen den letzten Pfiff. Der Deckel, unter dem die Druckeinheit sitzt, läßt sich abnehmen. Das Papier wird an der Geräterückseite eingeführt. Im Gegensatz zum ETR 2034 sitzt das Farbband hinter statt vor dem Druckwerk. An der Gehäuseunterseite findet man neben dem Umschalter 110/220 Volt zwei leicht auswechselbare Feinsicherungen. |
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| Kommaschieber, Rundungschieber und Addiertechnikschieber haben die
gleiche Bedeutung wie beim ETR 2034.
Das gleiche gilt für die Gesamtlöschtaste,
die Korrekturtaste und die Vorzeichentaste im linken
Tastenblock. Die Wechseltaste
unterhalb der Vorzeichentaste vertauscht die Inhalte von
Anzeigeregister
(also den ausgedruckten Wert) und Rechenregister, und die Papiertransporttaste ganz oben im
linken Block schiebt das Papier um eine Zeile weiter. Man darf das
Papier aber auch von Hand weiterziehen. Die Zifferntasten und die Kommataste muß man nicht erklären. Nichtrechentaste, Addiertaste,Subtrahiertaste, Prozenttaste, Divisionstaste, Multiplikationstaste, Zwischensummentaste, Ergebnistaste, Speichersummentaste, Speicherzwischensummentaste, Speichersubtrahiertaste und Speicheraddiertaste im rechten Tastenblock sind ebenfalls wie beim ETR 2034. Mit der Speicherübertragungstaste ganz rechts unten wird eine Multiplikation oder Division ausgeführt und das Ergebnis in den Speicher übertragen. Die grüne Bereitschaftsanzeige leuchtet, wenn der Rechner eingeschaltet ist, die gelbe Speicherbelegungsanzeige, wenn der Speicher einen von Null verschiedenen Wert enthält, und die rote Überlaufanzeige, wenn ein Rechenergebnis größer als zugelassen ist. In diesem Fall muß man die Gesamtlöschtaste oder die Korrekturtaste drücken, um weiterechnen zu können. Drei Dinge sind noch erwähnenswert: Die Nichtrechentaste arbeitet auch als Abruftaste für einen Postenzähler, der die Additionen und Subtraktionen zählt. Ferner haben die Rechner eine automatische Konstante für Multiplikation und Division. Wie der ETR 2034 drucken die beiden zwar nur zwölf, rechnen aber mit 13 Stellen. |
Der
Netzschalter ist der gleiche wie im ETR
21, übrigens ein Beispiel hochwertiger schwäbischer
Feinmechanik.
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| Hier das Netzteil des ETR 2047. Man beachte, wie jedes Einzelteil seinen Platz hat und alles ordentlich verbunden ist. Das mehradrige Kabel verläuft zur Hauptplatine. Es verdeckt auf dem Bild die Sicherungsfassungen. | Die Einzelteile ausgebaut in der gleichen Anordnung, wie sie im Rechner vorliegt. Das Teil links unten ist der Schalter für 110/220V-Betrieb. Es fehlen nur die Sicherungen. | Die
Fassungen der Sicherungen sind in den Gehäuseboden eingeschraubt.
Das Loch links von den Sicherungen ist für den 110/220V-Schalter.
Darüber sieht man das Fach, in dem der Elko zuhause ist. |
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Auf die
Tastaturplatine mit der Bauteilnummer 2437645 sind die
Tastenkörper, kleine schwarze Türmchen, die die
Tastenkontakte
enthalten, aufgelötet. Die Forschung hat leider noch nicht
herausgefunden, wie man diese Türmchen gewaltfrei öffnen
könnte, so daß noch keine Erkenntnisse über ihren
inneren Aufbau vorliegen. Es wurden hier jedenfalls keine (teuren)
Magnetkontakte mehr verbaut. Die Tasten arbeiten aber trotzdem auch
nach
25 Jahren noch anstandslos.
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Die
Tastenkappen und Tastenfedern sind auf die kleinen schwarzen
Türmchen nur aufgesteckt und so - etwa für eine Reinigung -
ganz leicht auszubauen. Die Tastenkontakte verschmutzen nicht so
leicht.
Sie sind ja sicher in den geheimnisvollen kleinen schwarzen
Türmchen untergebracht, über deren Inhalt man, wie gesagt,
leider noch nichts weiß. |
| Wir
kommen zur Druckeinheit. Laut Bedienungsanleitung haben ETR 2046 und
ETR 2047 das
Druckwerk Walther PD 17. Der Name ist verwunderlich, weil dieses
Druckwerk wie das PD 15 auch nur 15
druckbare Stellen hat. Auf dem Druckwerk ist kein Modellname, sondern
nur eine Bauteilnummer zu finden, nämlich 2432471 auf der
kleinen Platine vorne im Druckwerk. Die Einsparungen an Gewicht und Größe gegenüber dem PD 15 sind beachtlich. Aber bei vielen PD 17 entwickeln sich in der grauen Plastikachse, die hinter dem Farbband sitzt, Brüche, wie man in den Bildern rechts einen sieht. Das Drucken wird davon zwar nicht beeinträchtigt, aber man muß schon sagen: Beim PD 15 wär so was nie passiert! Hier haben wir die Druckwalze: 15 Rädchen mit kleinen Stempeln auf dem Rand. Die Walze dreht sich, und jedes Rädchen kann unabhängig von den anderen durch einen kleinen Stift angehalten werden, der durch einen Elektromagneten bewegt wird. Die Druckwalze arbeitet also so wie die des PD 15, aber der Druckvorgang selbst läuft ein bißchen anders ab: Die Gummiwalze ist hier nur ganz dünn und sitzt auf der grauen Plastikachse (die so gern Risse entwickelt). Die Achse dreht sich, und die Gummiwalze läuft um sie herum. Im Augenblick des Druckens, wenn also alle Stempel ihre Sollstellung eingenommen haben, befindet sie sich gerade hinter dem Papier und drückt dieses auf das Farbband und die Stempel. |
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| Schließlich
die Hauptplatine, die auf
ihrer rechten Hälfte auch die Elektronik des Netzteils trägt.
Der Logikteil sitzt links, und zwar in einem einzigen integrierten
Schaltkreis Rockwell A4202CA, der für Tastaturabfrage, Rechnen und
Drucken
zuständig ist. Die drei ULN2002A sind Treiberschaltkreise, die
auch
heutzutage noch verwendet werden. Am vorderen Rand der Platine sieht
man
die Stiftleiste zum Anschließen der Tastatur, am hinteren
diejenige für das Druckwerk und rechts bei den Kondensatoren den
Anschluß für den Netztransformator. Das Druckwerk hat sonst
keine Verbindung zum Netzteil, sondern erhält auch seinen Strom
über die Stiftleiste links hinten. Wir haben hier drei Varianten der Platine: Die linke in Blau mit der Bauteilnummer 2431834 und der Huckepackplatine ist aus einem ETR 2046, die mittlere mit der gleichen Nummer aus einem ETR 2047, ebenso die rechte blaue, die die Bauteilnummer 2431823/a und darunter die Aufschrift "ETR 2047" hat. Wie man sieht, enthalten der ETR 2046 und der ETR 2047 die gleiche Elektronik. Der ETR 2046 hat also ebenfalls einen Speicher, es fehlen ihm nur die Tasten, um diesen zu benutzen.
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| Rechenkasten Walther ETR-Ausstellung |
Markus Sigg, letzte Änderung: 21.4.2005, Historie |