| Die druckende Seite der Walze: 15 unabhängig voneinander auf einer Achse drehbare Rädchen, deren jedes die an der jeweiligen Stelle druckbaren Zeichen trägt - 13 mit Ziffern und Dezimalkomma, zwei mit sonstigen Zeichen. Wenn eine Zeile gedruckt wird, wird die Walze gedreht. Die Steuerelektronik sorgt dafür, daß jedes Rädchen gerade soweit gedreht wird, bis das gewünschte Zeichen zum Farbband zeigt. Dazu wird einfach zum richtigen Zeitpunkt ein Metallstift in die Zähne am Rand des jeweiligen Rädchens geschoben, so daß das Rädchen blockiert - die Elektronik hat ja durch die Lichtschranke Kenntnis über den augenblicklichen Stand der Walze. Wo nichts gedruckt werden soll, dreht sich das jeweilige Rädchen bis zu einer Stelle, an der sich kein Zeichen befindet. Dann wird die Gummiwalze mit dem Papier auf die Druckwalze mit den Zeichen gedrückt. Das Farbband befindet sich günstigerweise dazwischen, und schwupp, schon sind die Zeichen auf dem Papier! | ![]() Natürlich benutzt nicht jeder Rechner alle Zeichen. Das Quadratwurzelzeichen wird man z.B. auf einem ETR 2034 nie zu Gesicht bekommen. Daher ist das Zeichen auf der Walze auch noch so sauber. |
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Die Netzteilplatine. Der obere
Stecker bekommt die beiden
Wechselspannungen (10,5 und 26 Volt) vom Transformator. Sie werden hier
gleichgerichtet und geglättet, und die Hauptplatine des Rechners
kann sich über die untere Steckverbindung ihre Betriebsspannungen
holen.
Zwischen den Netzteilplatinen der beiden PD 15-Varianten gibt es nur sehr kleine Unterschiede. |
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Und
schließlich die Steuerplatine des Druckwerks. Sie wird mit der
unten zu sehenden Stiftleiste auf das Druckwerk aufgesteckt. Diese hat
links zwei und rechts eine Gruppe von 15 Stiften, und man kann sich
ausrechnen, daß von den 15 jeder für eine Druckstelle
zuständig ist, ebenso wie jeder der 15 in einer Reihe stehenden
Transistoren. Das ist aber nur Treiberelektronik - der intelligente
Teil
der Steuerung sitzt auf der Hauptplatine des Rechners, die über
die
linke Buchsenleiste angeschlossen wird. Die Hauptplatine ist ja auch
mit
der Lichtschranke verbunden. Das ganze PD 15 selbst ist so gesehen
völlig dumm und muß vom Rechner gesteuert werden.
Auch diese Platine ist in den beiden PD 15-Varianten fast (aber nicht ganz) gleich. Erwähnenswert ist noch, daß sie auch das Lämpchen für die Kapazitätsüberlaufanzeige des Rechners enthält (rechts unten im Bild). |
| Nun noch
das PD 15-2430223. Ihm fehlen sowohl die Steuerplatine (weil die
Druckerlogik im jeweiligen Rechnerbaustein untergebracht ist) als auch
die Netzteilplatine (weil auch die Netzteilelektronik auf der
Rechnerplatine sitzt). Diese Variante des PD 15 kann zweifarbig drucken. Das dazu notwendige Anheben des Farbbands wird durch die Bandführung über zwei zusätzliche Rollen erleichtert. |
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| Rechenkasten Walther ETR-Ausstellung |
Markus Sigg, letzte Änderung: 23.5.2004, Historie |